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Zulässigkeit der Verweisung auf eine kostengünstigere Werkstatt mit- tels Vorlage eines Prüfberichtes bei fiktiver Schadensabrechnung

Februar 11, 2014  | by Gülpen Garay

Bei einer fiktiven Schadensabrechnung ist es zulässig, den Geschädigten auf die Stundensätze einer günstigeren Fachwerkstatt zu verweisen, wenn die Gleichwertigkeit der Reparatur und die Zumutbarkeit  des Erreichens der Werkstatt gewährleistet sind. Für die veranschlagten Stundensätze genügt dabei die Vorlage eines Prüfberichtes. (Aus den Gründen: …Die Firma wäre in der Lage gewesen, die am Fahrzeug des Klägers entstandenen Schäden, dem Qualitätsstandard einer markengebundenen Fachwerkstatt entsprechend, zu reparieren. Der Verweis auf die Firma ist weiterhin nicht deshalb ausgeschlossen, weil das Fahrzeug des Klägers bei der Reparatur durch eine freie Werkstatt nicht mehr „scheckheftgepflegt“ durch eine Fachwerkstatt wäre. Vorliegend war das klägerische Fahrzeug im Unfallzeitpunkt über sieben Jahre alt. Die Firma ist für den Kl. hier auch ohne weiteres zugänglich, da sie lediglich 5,6 km von dessen Wohnsitz entfernt ist…).

 

 

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