<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Deutsch</title>
	<atom:link href="http://guelpen-garay.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://guelpen-garay.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Feb 2012 17:53:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Faule Kredite Spanische Banken sollen 50 Milliarden Euro zurücklegen</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/spanische-banken-sollen-50-milliarden-zurucklegen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=spanische-banken-sollen-50-milliarden-zurucklegen</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/spanische-banken-sollen-50-milliarden-zurucklegen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/?p=746</guid>
		<description><![CDATA[Spaniens Banken müssen nach Angaben des spanischen Wirtschaftsministers Luís de Guindos 50 Milliarden Euro wegen fauler Kredite zurückstellen. Die meisten Institute könnten dieses Polster über mehrere Jahre aus ihren Gewinnen bilden, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos in einem am Mittwochabend im Internet veröffentlichten Interview mit der „Financial Times“. Die Regierung habe sich für diesen Puffer &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spaniens Banken müssen nach Angaben des spanischen Wirtschaftsministers Luís de Guindos 50 Milliarden Euro wegen fauler Kredite zurückstellen. Die meisten Institute könnten dieses Polster über mehrere Jahre aus ihren Gewinnen bilden, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos in einem am Mittwochabend im Internet veröffentlichten Interview mit der „Financial Times“. Die Regierung habe sich für diesen Puffer entschieden. Damit dürfte die Einrichtung einer staatlich finanzierten Bad-Bank-Struktur vom Tisch sein.</p>
<p>Die Banken müssten ihre Bilanzen ohne weiteres Geld aus der Staatskasse säubern, erklärte de Guindos weiter. „In den meisten Fällen können sie das Geld aus ihren Gewinnen selbst aufbringen.“ Dabei sei es auch möglich, die Rückstellungen über mehrere Jahre zu strecken. Staatliche Hilfen werden laut de Guindos nur in Ausnahmefällen nötig sein.</p>
<p>Zudem müsse es unter den Sparkassen eine neue Runde der Konsolidierung geben. „Die neuen Rückstellungen sind höher als der Betrag, über den in der Presse gemunkelt wurde“, sagte Javier Sanchez del Val, Händler bei Banco Sabadell in Madrid.</p>
<p>Nach der geplatzten Immobilienblase sitzen die Institute auf großen Verlusten. Rund die Hälfte des noch gehaltenen Engagements bei Immobilienentwicklern im Volumen von insgesamt 338 Milliarden Euro gilt als problematisch. De Guindos sagte der Financial Times jedoch, in den meisten Fällen könnten die Banken die Rückstellung über mehrere Jahre hinweg aus ihren eigenen Gewinnen bilden. Das Finanzministerium bestätigte die Interviewzitate.</p>
<p>Die Caixabank gab gegen Mittag um 2,8 Prozent nach, Banco Santander rutschte 2,9 Prozent ins Minus und die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria fiel um 2,5 Prozent. Auch die Papiere kleinerer Banken gaben nach und der Leitindex IBEX-35 handelte mit minus<br />
1,3 Prozent schwächer als die restlichen Aktienmärkte Europas.</p>
<p>Im Anschluss an eine Kabinettssitzung an diesem Donnerstag wird die spanische Regierung voraussichtlich zusätzliche Sparmaßnahmen bekanntgeben. Bislang stellte die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy bereits Pläne zur Einsparung von neun Milliarden Euro und Steuererhöhungen von sechs Milliarden Euro vor. Die zusätzlichen Maßnahmen sollen Spanien ermöglichen, dem Schicksal Griechenlands, Irlands und Portugals zu entgehen und ohne Rettungsgelder des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union auszukommen.</p>
<p>Neuesten Umfragen zufolge fühlt sich eine Mehrheit der Spanier vom neuen Ministerpräsidenten Rajoy in der Steuerpolitik betrogen. Der konservative Regierungschef habe entgegen allen Versprechungen die Steuern angehoben. Wie aus der am Donnerstag in der Zeitung „El Mundo“ veröffentlichen Umfrage hervorgeht, meinen 58,1 Prozent der Befragten, dass Rajoy gelogen habe. Sogar jeder dritte Wähler der seit dem 22. Dezember regierenden Volkspartei (PP) teile die Ansicht, dass Rajoy in Sachen Steuern sein Wort gebrochen habe.</p>
<p>Rajoy hatte während des Wahlkampfes und nach seinem überwältigenden Sieg am 20. November immer wieder beteuert, dass er als Regierungschef die Steuern nicht anheben werde. Seine erste Maßnahme im Kampf gegen das hohe Haushaltsdefizit war jedoch eine kräftige Erhöhung der Einkommens-, Grund- und Kapitalertragssteuern. Damit will die Regierung rund 6,2 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen.</p>
<p>63 Prozent der Befragten lehnt die Steuererhöhungen ab und ist der Meinung, dass die neue Regierung stattdessen die Staatsausgaben kräftiger hätte kürzen sollen. Die Regierung Rajoy hatte die überraschenden Steuererhöhungen beschlossen, nachdem sie das Haushaltsloch Ende 2011 auf rund 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) statt der von der vorigen Regierung angepeilten 6 Prozent beziffert hatte. Spanien hat sich verpflichtet, den Fehlbetrag im laufenden Jahr auf 4,4 Prozent und 2013 auf den EU-Grenzwert von 3 Prozent des BIP zu senken.</p>
<p><em>Via: <a href="http://faz.net" target="_blank">faz.net</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/spanische-banken-sollen-50-milliarden-zurucklegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schummelei in der Provinz</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/schummelei-in-der-provinz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schummelei-in-der-provinz</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/schummelei-in-der-provinz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/?p=744</guid>
		<description><![CDATA[Pilar del Olmo versteht die ganze Aufregung nicht. »Die Schulden unserer öffentlichen Unternehmen machen doch nur 0,7 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts aus. Im Mittel aller Regionen sind es 1,4 Prozent«, sagt die Finanzministerin der Region Kastilien-León in Spaniens Norden trotzig. Im Übrigen sei der Großteil der insgesamt 395 Millionen Euro an Verlusten auf die Firma ADE &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pilar del Olmo versteht die ganze Aufregung nicht. »Die Schulden unserer öffentlichen Unternehmen machen doch nur 0,7 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts aus. Im Mittel aller Regionen sind es 1,4 Prozent«, sagt die Finanzministerin der Region Kastilien-León in Spaniens Norden trotzig. Im Übrigen sei der Großteil der insgesamt 395 Millionen Euro an Verlusten auf die Firma ADE Parques zurückzuführen, die für Kastilien-León Industriegebiete entwickle. Ja, die Regionalregierung habe die Verschuldung genehmigt. Schließlich habe ADE Parques weiter in die Fertigstellung jener Industriegebiete investieren müssen, die noch inmitten des spanischen Wirtschaftsbooms aus der Taufe gehoben wurden, rechtfertigt sich del Olmo.</p>
<p>Doch der Boom ist seit gut drei Jahren vorbei, und das Problem ist, dass ADE Parques nur eine von inzwischen Tausenden Firmen in regionaler Obhut ist, deren Verluste nicht in den jeweiligen Haushalten auftauchen. Spaniens autonome Regionen sind in etwa mit den Bundesländern in Deutschland zu vergleichen, sie haben allerdings noch weiter reichende Rechte.</p>
<p>Die öffentlichen Unternehmen waren bisher ein beliebtes Mittel, die tatsächliche finanzielle Situation zumindest für eine Weile zu verschleiern. Jetzt steckt Spanien in der Schuldenklemme, ja, das Land hat sich sogar zu einer ernsthaften Bedrohung für die Stabilität der Euro-Zone ausgewachsen. Die konservative Regierung, die seit Dezember vergangenen Jahres im Amt ist, will nun die ihrer Meinung nach Hauptschuldigen für die Misere in die Pflicht nehmen: die Regionen.</p>
<p>Allein in den vergangenen drei Jahren des wirtschaftlichen Niedergangs in Spanien wurden, das hat eine aktuelle Studie ergeben, fast 500 öffentliche Firmen in den Regionen neu gegründet. Die Gesamtschulden von insgesamt gut 2.600 Unternehmen belaufen sich mittlerweile auf knapp 15,5 Milliarden Euro, wie die Unternehmensberatung Russel Bedford auf Basis von Daten der spanischen Zentralbank aus dem dritten Quartal 2011 berechnete.</p>
<p>Das tatsächliche Ausmaß sei jedoch viel größer, warnt die Ökonomin María Gómez Agustín: »Der Zentralbank liegen nur Daten vor, die die Regionen preisgeben. Es gibt aber eine völlig unbekannte Zahl von Firmen, die sich per Definition am Markt orientieren, also den Großteil ihrer Einnahmen auf dem freien Markt bestreiten und damit nicht als öffentliche Unternehmen gemeldet werden.«</p>
<p>Bekannt ist dieses Gebaren der Regionen in der Grauzone der Haushaltsplanung schon lange. Gómez Agustín schrieb erstmals 1999 ein Buch darüber. 2010 aktualisierte sie ihre Informationen und fand deutliche Worte: »Die Gründung öffentlicher Unternehmen durch die autonomen Regionen wurde und wird systematisch dazu verwendet, die per Gesetz vorgeschriebenen Defizitgrenzen zu umgehen. Das stellt einen klaren Gesetzesbruch dar.« Die sogenannte Orientierung am Markt sei vielfach Auslegungssache, kritisiert Gómez Agustín.</p>
<p>So fand sie zum Beispiel ein Kasino in Kantabrien oder eine Fleischkonservenfabrik auf den Balearen. Von öffentlichem Interesse sei da wenig zu erkennen. Damals wurde sie angefeindet. Heute argumentiert der neue Wirtschaftsminister Luis de Guindos ähnlich.</p>
<p><em>Via: <a href="http://www.zeit.de" target="_blank">Zeit.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/schummelei-in-der-provinz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Iberia streicht mehr als hundert Flüge wegen Streiks</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/iberia-streicht-mehr-als-hundert-fluge/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=iberia-streicht-mehr-als-hundert-fluge</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/iberia-streicht-mehr-als-hundert-fluge/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/?p=742</guid>
		<description><![CDATA[Nach den streikbedingten Flugausfällen vom Montag müssen Spanien-Reisende auch am Mittwoch prüfen, ob ihre Maschine fliegt: Ein Pilotenstreik hat die spanische Airline Iberia erneut dazu gezwungen, mehr als ein Drittel der geplanten Verbindungen zu annullieren. Wie das Unternehmen mitteilte, fielen am Mittwoch 104 Flüge aus. Von den Absagen waren rund 10.000 Passagiere betroffen. Die meisten &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den streikbedingten Flugausfällen vom Montag müssen Spanien-Reisende auch am Mittwoch prüfen, ob ihre Maschine fliegt: Ein Pilotenstreik hat die spanische Airline Iberia erneut dazu gezwungen, mehr als ein Drittel der geplanten Verbindungen zu annullieren. Wie das Unternehmen mitteilte, fielen am Mittwoch 104 Flüge aus. Von den Absagen waren rund 10.000 Passagiere betroffen. Die meisten von ihnen konnten nach Angaben von Iberia auf Maschinen anderer Linien umgebucht werden.</p>
<p>Die Iberia-Piloten hatten bereits am 18. und 29. Dezember 2011 sowie am 9. Januar die Arbeit niedergelegt. Die Streiks, zu denen die Pilotengewerkschaft Sepla aufgerufen hatte, richten sich gegen das Vorhaben Iberias zur Gründung einer Billigfluggesellschaft. Die Gewerkschaft schloss weitere Arbeitsniederlegungen nicht aus, wollte zunächst aber neue Verhandlungen mit dem Konzern führen.</p>
<p>Iberia betonte, dass das Unternehmen von seinem Vorhaben nicht abrücken werde. Die Tochterfirma Iberia Express soll im März mit zunächst vier Maschinen vom Typ Airbus A320 den Betrieb aufnehmen. Bis Ende 2012 soll die Zahl der Flugzeuge auf 13 erhöht werden. Die Tochterfirma soll sich auf Flüge innerhalb Spaniens und Europas spezialisieren, so dass die Muttergesellschaft sich auf die lukrativen Transatlantikrouten konzentrieren kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/iberia-streicht-mehr-als-hundert-fluge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Telefonica hält an Dividendenziel fest</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/telefonica-halt-an-dividendenziel-fest/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=telefonica-halt-an-dividendenziel-fest</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/telefonica-halt-an-dividendenziel-fest/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 09:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/?p=733</guid>
		<description><![CDATA[Der spanische Telefongigant Telefonica hält trotz eines Gewinnabsturzes in den ersten drei Quartalen 2011 an seinen Dividendenzielen für die kommenden Jahre fest. Telefonica meldete am Freitag für die Zeit von Januar bis September einen um fast 70 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zurückgegangenen Nettogewinn. Der Umsatz legte um 5,4 Prozent auf knapp 46,7 Milliarden Euro &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://guelpen-garay.com/wp-content/uploads/2011/11/telefonica-neu.jpg" alt="" title="Telefonica" width="560" height="310" class="alignnone size-full wp-image-734" /></p>
<p>Der spanische Telefongigant Telefonica hält trotz eines Gewinnabsturzes in den ersten drei Quartalen 2011 an seinen Dividendenzielen für die kommenden Jahre fest. Telefonica meldete am Freitag für die Zeit von Januar bis September einen um fast 70 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zurückgegangenen Nettogewinn. Der Umsatz legte um 5,4 Prozent auf knapp 46,7 Milliarden Euro zu und lag damit 300 Millionen Euro unter den Erwartungen von Analysten.</p>
<p>Belastet wurde das Neun-Monats-Ergebnis durch den 2,7 Milliarden Euro teuren Abbau von 6500 Arbeitsplätzen in Spanien. Das Management bekräftigte, 2012 eine Dividende von 1,75 Euro pro Anteilsschein auszuschütten. In den Folgejahren soll es mindestens soviel sein.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://handelsblatt.com">handelsblatt.com</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/telefonica-halt-an-dividendenziel-fest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spanische Richterin nennt Eta-Terroristen &#8220;Scheißkerle&#8221;</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/spanische-richterin-nennt-eta-terroristen-scheiskerle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=spanische-richterin-nennt-eta-terroristen-scheiskerle</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/spanische-richterin-nennt-eta-terroristen-scheiskerle/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/?p=736</guid>
		<description><![CDATA[Weinend beschrieb Adoración Zubeldia, Witwe eines von der der baskischen Untergrundorganisation Eta ermordeten Stadtrats, vor Gericht die letzten Lebensmomente ihres Ehemannes: &#8220;Das Auto brannte, und mein Mann verbrannte im Inneren.&#8221; Die Terroristen hatten den Mann im Jahr 2001 mit einer Autobombe in der nordspanischen Region Navarra getötet. Doch die mutmaßlichen Täter zeigten selbst vor Gericht &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weinend beschrieb Adoración Zubeldia, Witwe eines von der der baskischen Untergrundorganisation Eta ermordeten Stadtrats, vor Gericht die letzten Lebensmomente ihres Ehemannes: &#8220;Das Auto brannte, und mein Mann verbrannte im Inneren.&#8221; Die Terroristen hatten den Mann im Jahr 2001 mit einer Autobombe in der nordspanischen Region Navarra getötet.</p>
<p>Doch die mutmaßlichen Täter zeigten selbst vor Gericht keine Reue &#8211; für die Schilderungen der Witwe hatten sie nur ein zynisches Lächeln übrig. Richterin Ángela Murillo reagierte darauf am Mittwoch mit den Worten: &#8220;Arme Frau &#8230; und obendrein lachen diese Scheißkerle noch&#8221; &#8211; ohne zu wissen, dass das Mikrofon noch eingeschaltet war.<br />
Dieser Ausspruch wurde Murillo beim Prozess gegen Terroristen die vier Angeklagten, darunter der frühere Eta-Militärchef Francisco Javier García Gaztelu alias Txapote, zum Verhängnis: Ihr Kommentar löste einen Sturm der Kritik aus, ihre Unparteilichkeit als Richterin wurde infrage gestellt.</p>
<p>Am Donnerstag kündigte Murillo daraufhin ihren Rückzug aus dem Prozess vor dem zuständigen Gericht in Madrid an. Zur Begründung sagte sie, sie wolle dem Verfahren nicht schaden. Die Richterin sagte, die Verwendung des Wortes &#8220;Scheißkerle&#8221; sei tatsächlich unglücklich gewesen. Der Vorsitzende des spanischen Parlaments, José Bono, warf ihr zwar vor, einen großen Fehler gemacht zu haben, meinte aber, dass die Richterin genau das gesagt habe, was ganz Spanien glaubt.</p>
<p>Erst kürzlich hatte die Eta nach vier Jahrzehnten Bombenterror der Gewalt abgeschworen. &#8220;Die Eta hat entschieden, ihre bewaffnete Aktivität definitiv einzustellen&#8221;, hieß es in einer Mitteilung, die die baskische Zeitung &#8220;Gara&#8221; veröffentlichte. &#8220;Im Baskenland beginnen nun neue politische Zeiten. Anstelle von Gewalt und Repression sollen Dialog und Einvernehmen den neuen Zyklus bestimmen.&#8221;</p>
<p>Die spanische Regierung ließ offen, ob es nach der Abkehr der Eta von der Gewalt Erleichterungen für inhaftierte Terroristen geben werde. Darüber müsse das neue Kabinett entscheiden, das aus den Wahlen am 20. November hervorgehen werde, sagte Regierungssprecher Blanco.</p>
<p>Euskadi Ta Askatasuna (Baskenland und Freiheit) kämpft seit gut einem halben Jahrhundert für die Gründung eines unabhängigen baskischen Staates. Ihr erstes Attentat verübte sie im Jahr 1968. Seither kamen bei etwa 4000 Terroranschlägen mehr als 830 Männer, Frauen und Kinder ums Leben. 2300 Menschen wurden verletzt. Tausende Politiker, Richter und hohe Beamte im Baskenland mussten von Leibwächtern vor den Terroristen geschützt werden. Das letzte Attentat der Eta liegt zwei Jahre zurück.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://spiegel.de" target="_blank">Spiegel Online</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/spanische-richterin-nennt-eta-terroristen-scheiskerle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verspielen Quotengegner die Zukunft?</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/verspielen-quotengegner-zukunft/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verspielen-quotengegner-zukunft</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/verspielen-quotengegner-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/wp/?p=672</guid>
		<description><![CDATA[Politische Forderungen nach einer verbindlichen, gesetzlichen Frauenquote verhallten ungehört. Stattdessen haben die 30 größten börsennotierten Konzerne ihre freiwilligen Selbstverpflichtungen vorgestellt. Die Dax-Unternehmen gehen dabei unterschiedlich weit: Die selbst gesteckten Ziele reichen von einem Frauenanteil von elf Prozent bei Volkswagen bis zu 35 Prozent bei Adidas. Manche Unternehmen wollen schon in knapp zwei Jahren soweit sein, &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politische Forderungen nach einer verbindlichen, gesetzlichen Frauenquote verhallten ungehört. Stattdessen haben die 30 größten börsennotierten Konzerne ihre freiwilligen Selbstverpflichtungen vorgestellt. Die Dax-Unternehmen gehen dabei unterschiedlich weit: Die selbst gesteckten Ziele reichen von einem Frauenanteil von elf Prozent bei Volkswagen bis zu 35 Prozent bei Adidas. Manche Unternehmen wollen schon in knapp zwei Jahren soweit sein, andere erst in neun Jahren.</p>
<p>Diese Regeln gelten allerdings nur für das mittlere Management – eine Mogelpackung. Die Männerdomäne der unternehmensführenden Vorstände und ihrer Kontrollgremien, der Aufsichtsräte, fassen die Konzerne nicht an. Für diese obersten Chefetagen wollen sich die DAX-Unternehmen nicht auf Frauenanteile festlegen. Bei einem ersten &#8220;Quotengipfel&#8221; mit Politikern und Vertretern der DAX-Unternehmen im März ging es ausdrücklich auch um diese Spitzenposten.</p>
<p>In der CDU ist nun ein offener Streit zwischen den Spitzenfrauen Kristina Schröder und Ursula von der Leyen um die Frage einer Frauenquote entbrannt. Die Zuständigkeit liegt bei Bundesfamilienministerin Schröder (CDU). Sie lobte die Initiative der Konzerne. Kein Unternehmen sei unter der zehn-Prozent-Marke geblieben. Bereits im Vorfeld hatte sie eine Einheitsquote deutlich abgelehnt und stattdessen den Begriff Flexi-Quote in die Debatte gebracht.</p>
<p>Gegenwind bekommt sie von ihrer Vorgängerin im Familienministerium, der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Sie fordert eine gesetzlich bindende Frauenquote von 30 Prozent in allen Großunternehmen bis 2018. Die Unternehmen würden bei der Frauenförderung ein &#8220;Schneckentempo&#8221; an den Tag legen, sagt von der Leyen.</p>
<p>Die Vize-Chefin der EU-Kommission und EU-Justizkommissarin Viviane Reding will den Frauenanteil in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen bis 2020 sogar auf 40 Prozent heben. &#8220;Im März 2012 werde ich Bilanz ziehen&#8221;, sagte Reding. Bis dahin können die EU-Mitgliedsstaaten freiwillige Lösungen entwerfen. Für eine gesetzliche Quote haben sich bereits Frankreich, Spanien, Belgien und die Niederlande entschieden.</p>
<p>Das Modell einer freiwilligen Selbstverpflichtung ist nicht neu. 2001 gab es bereits ein Versprechen von Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft und der damaligen rot-grünen Bundesregierung, die Chancengleichheit von Männern und Frauen voranzubringen. Doch passiert ist seitdem nicht viel. Noch immer sind nur knapp vier Prozent aller DAX-Vorstände Frauen – und die GegnerInnen einer Frauenquote zahlreich.</p>
<p>Was meinen Sie: Verspielen QuotengegnerInnen die Zukunft?</p>
<p>Beziehen Sie Stellung! Die taz wählt unter den interessantesten Kommentaren einen aus und veröffentlicht ihn im Wochenendmagazin sonntaz. Der Kommentar sollte etwa 1.200 Zeichen umfassen und mit dem Namen und der Email-Adresse der Autorin oder des Autors versehen sein.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://taz.de/">taz.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/verspielen-quotengegner-zukunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spanien verschafft sich Geld am Kapitalmarkt</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/spanien-verschafft-sich-geld-am-kapitalmarkt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=spanien-verschafft-sich-geld-am-kapitalmarkt</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/spanien-verschafft-sich-geld-am-kapitalmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/wp/?p=667</guid>
		<description><![CDATA[Spanien hat sich nach der jüngsten Herabstufung seiner Bonität frisches Geld zu teilweise höheren Zinsen als zuletzt besorgt. Das südeuropäische Land musste den Investoren am Kapitalmarkt bei der Anleihenauktion im Volumen von insgesamt 3,9 Milliarden Euro für die bis 2019 laufende Anleihe eine Rendite von 5,1 Prozent zahlen. Bei der letzten Auktion Mitte September war &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://guelpen-garay.com/wp-content/uploads/2011/10/spanien.jpg" alt="Spanien Kapitalmarkt" width="560" height="365" class="alignleft size-full wp-image-669" /></p>
<p>Spanien hat sich nach der jüngsten Herabstufung seiner Bonität frisches Geld zu teilweise höheren Zinsen als zuletzt besorgt. Das südeuropäische Land musste den Investoren am Kapitalmarkt bei der Anleihenauktion im Volumen von insgesamt 3,9 Milliarden Euro für die bis 2019 laufende Anleihe eine Rendite von 5,1 Prozent zahlen. Bei der letzten Auktion Mitte September war der Zins noch unter der Fünf-Prozent-Marke geblieben.</p>
<p>Die Rating-Agentur Moody&#8217;s hatte wegen der Schuldenkrise am Dienstag die Bonitätsstufe für Spanien gesenkt. Das Volumen der drei Anleihen-Auktionen mit Laufzeiten von sechs, acht und zehn Jahren lag zugleich nur knapp in der oberen Hälfte der angepeilten Zielspanne von 3,25 bis 4,25 Milliarden Euro. Für die zehnjährige Anleihen fiel der Zinssatz gegenüber der letzten Auktion vom 21. Juli zwar.</p>
<p>Allerdings verweisen Experten darauf, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in den vergangenen Monaten mit ihren Staatsanleihenkäufen das Renditeniveau für die spanischen Anleihen gedrückt hat. Spanien muss den Gläubigern nunmehr für seine zehnjährige Anleihe 5,433 Prozent Zinsen zahlen. Analysten halten dieses Niveau noch für relativ unproblematisch, da es ihrer Ansicht nach erst bei Renditen ab rund sieben Prozent eng für das klamme Mittelmeerland würde. Spanien war wie auch Italien im Sommer ins Visier der Märkte geraten, da Spekulationen über ein Übergreifen der Schuldenkrise von den Rand- auf die Kernstaaten der Euro-Zone aufkamen.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.handelsblatt.com/">handelsblatt.com</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/spanien-verschafft-sich-geld-am-kapitalmarkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brandherd Sparkasse</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/brandherd-sparkasse/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=brandherd-sparkasse</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/brandherd-sparkasse/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/wp/?p=665</guid>
		<description><![CDATA[Der Countdown läuft«, schrieben Spaniens Zeitungen im Frühjahr – und meinten damit, dass die Zeit der cajas de ahorros, der spanischen Sparkassen, eigentlich abgelaufen ist. Gleichwohl gewährten Spaniens Regierung und die Zentralbank den maroden Instituten im März eine letzte Frist, um ihr Kernkapital auf zehn Prozent zu erhöhen und damit das Vertrauen in die Solidität &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Countdown läuft«, schrieben Spaniens Zeitungen im Frühjahr – und meinten damit, dass die Zeit der cajas de ahorros, der spanischen Sparkassen, eigentlich abgelaufen ist. Gleichwohl gewährten Spaniens Regierung und die Zentralbank den maroden Instituten im März eine letzte Frist, um ihr Kernkapital auf zehn Prozent zu erhöhen und damit das Vertrauen in die Solidität des Finanzsystems wieder zu festigen. Wenn die Frist am Freitag abläuft, sind keine Überraschungen zu erwarten. Die Institute, die die Anforderungen nicht erfüllen und deshalb mit Milliardensummen aus Steuergeldern verstaatlicht werden müssen, sind diejenigen, denen das im März vorhergesagt wurde.</p>
<p>Die Möglichkeit, private Investoren anzulocken oder an die Börse zu gehen, war insbesondere für die kleineren der auf eine regional begrenzte Klientel konzentrierten Sparkassen eine theoretische – zumal im Krisenland Spanien, das trotz hartnäckiger Dementis seiner Regierung auf der Liste der Kandidaten für den Euro-Rettungsfonds steht. In Zeiten, da selbst namhafte und international tätige Unternehmen ihre Börsengänge verschieben, wagten mit Bankia und Banca Cívica Ende Juli lediglich zwei Institute den Schritt auf das Parkett. Nach Maßgabe der Zentralbank waren sie aus mehreren Sparkassen gebildet und dann in Banken umgewandelt worden. Ihre Aktien notieren seither unterhalb ihres Ausgabekurses. Dabei waren sie bereits mit erheblichen Abschlägen gestartet, um überhaupt Käufer zu finden. »Die Anleger fliehen aus den Titeln, sie kaufen nicht einmal Aktien von spanischen Großbanken. Warum sollten sie dann ausgerechnet Interesse an Sparkassen zeigen?«, fragt Fernando Fernández von der Madrider IE Business School.</p>
<p>Spaniens Sparkassen waren ursprünglich als private Stiftungen ohne Gewinnzwang organisiert. Sie entwickelten sich zum Risiko für das spanische Finanzsystem, weil sie während des mehr als zehn Jahre währenden Immobilienbooms einen Großteil jener Darlehen vergaben, die seit dem Platzen der Blase 2007 als faul gelten. Die Rating-Agenturen stuften die Bonität spanischer Staatsanleihen nicht zuletzt deshalb herunter.</p>
<p>Welchem Wahnsinn sich die cajas hingaben, illustriert das Beispiel der Caja de Ahorros del Mediterráneo (CAM) aus Alicante. Die Sparkasse, die zu den zehn größten Kreditinstituten des Landes zählt und sich Ende 2004 auf dem Höhepunkt des spanischen Immobilienbooms stark genug fühlte, gemeinsam mit der Riu-Gruppe und einem dritten Partner den 31-Prozent-Anteil der WestLB an TUI zu übernehmen, machte im ersten Halbjahr 2011 über 1,1 Milliarden Euro Verlust.</p>
<p>Von den mehr als 12 Milliarden Euro an Krediten, die sie an sogenannte promotores vergab – also an Vermittler, die im Auftrag interessierter Bürgermeister Wiesen und Felder zu Bauland machten –, wurden 62 Prozent als notleidend oder zweifelhaft eingestuft. Jetzt sucht die Zentralbank, die der CAM im Sommer mit 2,8 Milliarden Euro aus dem spanischen Bankenrettungsfonds beisprang, Käufer für das marode Institut. Ursprünglich sollte die Frist für noch unverbindliches Interesse am vergangenen Montag ablaufen. Sie wurde um zwei Tage verlängert, angeblich, um den Interessenten mehr Zeit zur Prüfung der Details zu geben. Wahrscheinlicher ist, dass denen nicht einmal das Versprechen der Zentralbank ausreicht, zehn Jahre lang bis zu 90 Prozent aller Verluste zu tragen. In Madrid erzählt man sich, dass BDE-Mitarbeiter die Chefs der Großbanken Santander und BBVA beknieten, ihren Hut in den Ring zu werfen.</p>
<p>Spanien bekommt jetzt die Quittung dafür, dass es dem Treiben auf dem Immobilienmarkt und dem Siechtum der Sparkassen zu lange tatenlos zugeschaut hat. Mindestens drei weitere Institute werden derzeit mit Steuergeldern verstaatlicht und brauchen dann private Käufer. Die Liste der Hilfsbedürftigen könnte noch länger werden, wenn sich in Brüssel die Idee durchsetzt, die beim letzten Bankenstresstest beinahe durchgefallenen Institute nicht erst im April 2012 mit mehr Kapital auszustatten. Sieben davon sind in Spanien ansässig. Der spanische Bankenrettungsfonds hat 19,75 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon sind aber schon 17,5 Milliarden Euro vergeben oder fest verplant.</p>
<p>Spaniens sozialdemokratische Regierung wird für ihre Ignoranz büßen müssen und bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 20. November abgewählt werden. Dass dann die Konservativen der Partido Popular die noch verbliebenen Brandherde am Immobilienmarkt löschen müssen, ist ein Stück Gerechtigkeit – sie waren es schließlich, die den ungesunden Boom in den neunziger Jahren angefacht hatten.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.zeit.de">Zeit Online</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/brandherd-sparkasse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fitch stuft Kreditwürdigkeit von Spanien und Italien herab</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/fitch-stuft-kreditwurdigkeit-spanien-italien/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fitch-stuft-kreditwurdigkeit-spanien-italien</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/fitch-stuft-kreditwurdigkeit-spanien-italien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/wp/?p=661</guid>
		<description><![CDATA[Die Rating-Agentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit der beiden Euro-Länder Italien und Spanien herabgestuft. Spanien werde nun mit AA- bewertet und damit zwei Stufen niedriger als bisher, teilte die Agentur mit. Italien bekam nun die fünfthöchste Note A+. Sowohl für Italien als auch für Spanien ist der Rating-Ausblick negativ, was eine weitere Herabstufung in den kommenden &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://guelpen-garay.com/wp-content/uploads/2011/10/fitch.jpg" alt="Kreditwürdigkeit von Spanien und Italien" width="560" height="398" class="alignleft size-full wp-image-674" /></p>
<p>Die Rating-Agentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit der beiden Euro-Länder Italien und Spanien herabgestuft. Spanien werde nun mit AA- bewertet und damit zwei Stufen niedriger als bisher, teilte die Agentur mit. Italien bekam nun die fünfthöchste Note A+.</p>
<p>Sowohl für Italien als auch für Spanien ist der Rating-Ausblick negativ, was eine weitere Herabstufung in den kommenden Monaten möglich macht. Fitch begründete seine Entscheidungen mit Risiken für die beiden Länder wegen der Schuldenkrise im Euro-Raum. Italien und Spanien sind die dritt- beziehungsweise viertgrößte Euro-Volkswirtschaft.</p>
<p>Fitch rechnet damit, dass das spanische Wirtschaftswachstum bis 2015 weiter unter zwei Prozent liegt. Die Arbeitslosigkeit, die derzeit rund 20 Prozent beträgt, werde hoch bleiben. Trotz der gestiegenen Risiken stuft Fitch die spanischen Staatsanleihen weiter als sicher ein. Allerdings habe die Verschärfung der Schuldenkrise in der Euro-Zone negative Auswirkungen auf das Land.</p>
<p>Der italienischen Regierung warf die Rating-Agentur unzureichendes Verhalten in der Krise vor. Es sei zu spät auf die Ausweitung der Schuldenkrise reagiert worden. Italien hat Schulden von rund 1,9 Billionen Euro.</p>
<p>Fitch ist die kleinste der drei großen Rating-Agenturen. Am Dienstag hatte bereits Konkurrent Moody&#8217;s die Kreditwürdigkeit Italiens auf A2 gesenkt. Damit stufen Moody&#8217;s und Standard &amp; Poor&#8217;s die Bonität des Staates niedriger als Fitch ein.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.zeit.de">Zeit Online</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/fitch-stuft-kreditwurdigkeit-spanien-italien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neuer Stresstest für die Banken</title>
		<link>http://guelpen-garay.com/blog/neuer-stresstest-fur-die-banken/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neuer-stresstest-fur-die-banken</link>
		<comments>http://guelpen-garay.com/blog/neuer-stresstest-fur-die-banken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skepto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://guelpen-garay.com/wp/?p=659</guid>
		<description><![CDATA[Berlin/Frankfurt am Main – Griechenland bekommt zwar vorerst noch einmal Kredit. Die Angst vor einer Staatspleite und ihren Folgen für die Finanzbranche aber bleibt. Die europäische Bankenaufsicht EBA will einen neuen Stresstest durchführen, um zu prüfen, wie viel Extra-Kapital die Institute für den Ernstfall brauchen. Insidern zufolge herrscht in den Vorstandsetagen der deutschen Banken deswegen &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin/Frankfurt am Main – Griechenland bekommt zwar vorerst noch einmal Kredit. Die Angst vor einer Staatspleite und ihren Folgen für die Finanzbranche aber bleibt. Die europäische Bankenaufsicht EBA will einen neuen Stresstest durchführen, um zu prüfen, wie viel Extra-Kapital die Institute für den Ernstfall brauchen. Insidern zufolge herrscht in den Vorstandsetagen der deutschen Banken deswegen große Unruhe. „Kaum einer rechnet damit, dass er da gut durchkommt“, sagte ein Spitzenbanker der Agentur Reuters.</p>
<p>Die Institute müssen den Aufsehern neue Daten zu ihrer Kapitalausstattung und ihrer Kreditvergabe in den Euro-Krisenländern liefern, sagte eine EBA-Sprecherin am Dienstag.</p>
<p>Den letzten Test im Sommer hatten die meisten Institute bestanden. Diesmal dürften die Kriterien strenger ausfallen: „Diese Messlatte des Tests dürfte eine große Zahl von Banken in Europa und Deutschland reißen“, sagte ein Banker.</p>
<p>Bei dem Test müssen die Banken in einer Simulation eine schwere Krise überstehen, etwa den Ausfall der Staatsanleihen eines Landes. Ihr Eigenkapital, also das Geld, das im Notfall zur Haftung herangezogen werden kann, darf in keinem Fall unter eine bestimmte Quote sinken. Beim letzten Test waren es fünf Prozent. Viele Experten hatten dies als zu lasch kritisiert. In Aufsichtskreisen hieß es, dass nun eine harte Kernkapitalquote von sieben bis zehn Prozent als Untergrenze diskutiert werde. Wer die Marke nicht erreiche, werde aufgefordert, sich frisches Kapital zu besorgen – am Markt oder beim Staat. Nach Reuters-Berechnungen auf Basis der Daten des vergangenen Stresstests müssten 48 Banken etwa 100 Milliarden Euro zusätzliches Kapital aufnehmen.</p>
<p>EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso macht Tempo: Er werde bereits am Mittwoch einen Plan zur Rekapitalisierung vorstellen, sagte Barroso in Den Haag. Es ist allerdings fraglich, ob die Staaten die Banken wirklich zwingen können, neues Kapital aufzunehmen. „Es geht um eine Verstaatlichung und letztlich um eine Zwangsenteignung. Das ist keine einfache Angelegenheit“, sagt ein Experte in Frankfurt.</p>
<p>Seiner Ansicht werden die Banken zunächst Gelegenheit bekommen, sich freiwillig Kapital am Markt zu besorgen, etwa über eine Kapitalerhöhung, die Einbehaltung von Gewinnen oder die Kürzung der Vorstandsgehälter. Erst danach würde es zu einer Zwangskapitalisierung durch den Staat kommen. Ungeklärt ist auch noch, wo die hoch verschuldeten Länder das Geld für eine Verstaatlichung ihrer Banken hernehmen sollen. Bei vielen müsste der Euro-Rettungsfonds EFSF einspringen. Das könnte für Griechenland, Portugal und Irland zutreffen, möglicherweise auch für Spanien und Italien.</p>
<p>Die deutschen Banken hoffen, dass sie eine Zwangskapitalisierung vermeiden können. „Man kann hier nicht mit der Gießkanne arbeiten“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken, Michael Kemmer, im ARD-Morgenmagazin. Es könne Fälle geben, in denen eine Rekapitalisierung nicht zu vermeiden sei. „Aber die muss man sehr genau anschauen, jeden einzelnen Fall, und sehr genau überlegen, wo es Sinn macht, Kapital reinzugeben und wo es nicht notwendig ist.“</p>
<p>Unterdessen wächst das Misstrauen der Banken untereinander weiter. Am Dienstag stiegen die eintägigen Einlagen der Geschäftsbanken bei der Europäischen Zentralbank deutlich auf 269,2 Milliarden Euro. Normalerweise legen die Banken nicht so viel bei der Zentralbank an, da sie dort nur wenig Zinsen erhalten. Stattdessen leihen sie sich untereinander Geld. Zurzeit stockt dieses Geschäft, weil kein Institut weiß, wie viele Staatsanleihen das andere in seinen Büchern hat – und was die Papiere morgen wert sind.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/">tagesspiegel.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://guelpen-garay.com/blog/neuer-stresstest-fur-die-banken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

